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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
30.09.2022
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2 Minuten
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Asos enthüllt neues Gesicht von Topshop und Topman

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
30.09.2022

Am Donnerstag kündete der Online-Modehändler Asos eine "starke neue visuelle Identität" für seine Tochtermarken Topshop und Topman auf einer gemeinsamen Online-Plattform an.

Topshop/Topman


Die Herbst-/Winterkollektion 2022 von Topshop und Topman ist die erste, die vollständig unter der Führung von Asos konzipiert, entworfen und umgesetzt wurde. Das Unternehmen wolle "das Produktangebot wiederbeleben, mit einem stärkeren Fokus auf kreatives Design und Fertigungsqualität".

Der Händler habe sich "durch die Schilder alter Topshop- und Topman-Stores inspirieren" lassen und diese "für die Zukunft aktualisiert. Die visuelle Identität erscheint als neue digitale Storefront auf einer spezifischen Zielseite auf ASOS.com. Ein neues Monogramm erzählt die Geschichte zweier Traditions-Marken, die sich mit einer gemeinsamen DNA unter einem Banner vereinen".

Weiter erklärte Asos: "Topshop und Topman sind modische Instanzen, die die Londoner Kultur einfangen. Das neue Kapitel, das wir aufschlagen, bringt eine neue Dynamik in die Kollektionen, mit einem starken Fokus auf Qualität, Design, Passform und Stoffe. Das bedeutet, dass wir die beliebtesten Markenkategorien weiterentwickeln, darunter Jeans, Kleider und Anzüge, und deren Grenzen erweitern. Dadurch wollen wir gewährleisten, dass Topshop und Topman die Menschen dazu ermächtigen, sich durch die Wahl ihrer Kleider auszudrücken".

Das neue Erscheinungsbild bringt auch erstmals eine Erweiterung der Konfektionsgrößen mit sich, wie auch einen Ausbau der Umstands-, Tall- und Petite-Kollektionen. Mit der Herbst-/Wintersaison 2022 werden zudem Artikel in limitierter Auflage eingeführt, "der reinste Ausdruck der neuen Vision von Topshop und Topman, mit Schlüsseldesigns, die in Großbritannien hergestellt werden".

Interessanterweise wird auf dem Relaunch-Video im Webstore und in den sozialen Medien kurz ein Model auf einer Rolltreppe gezeigt. Das ist eine deutliche Anspielung an die langen Rolltreppen, auf denen Kunden einst in den riesigen Topshop-Store im Untergeschoss im Oxford Circus hinabstiegen.

Die Geschäftsführerin der Marken, Nikki Tattersall, bezeichnete sie als "wahrhaft ikonische" britische Marken. In den vergangenen 18 Monaten habe das Unternehmen "unglaubliche Arbeit geleistet, von der Vergangenheit und gegenseitig voneinander gelernt, um etwas Spannendes und Zukunftsrelevantes zu erschaffen. Dies ist nur der erste Schritt der Reise. Es gibt noch viel zu tun und noch so viele spannende Ideen, die es zu erforschen gilt".

Die beiden Label wurden in den 60er-Jahren gegründet und unter Jane Shepherdson und ihren Nachfolgern wurde Topshop in den Jahren 1990 und 2000 sehr einflussreich. Der Flagship Store im Oxford Circus war sowohl für Kunden im Massenmarkt als auch für größere Geldbeutel eine unumgängliche Shopping-Adresse.

Doch in den vergangenen Jahren bekundeten die beiden Marken zunehmend Mühe. Im Februar 2021 wurden sie nach dem Zusammenbruch von Arcadia schließlich von Asos übernommen.

Dabei wurde das Geschäftsmodell auf eine reine Online-Tätigkeit umgestellt und die physischen Verkaufsstellen geschlossen. Durch ein Abkommen mit Nordstrom knüpfte Asos jedoch wieder an den physischen Einzelhandel an. In 106 Nordstrom-Läden in Nordamerika sind die Marken nun präsent. Diese Verkaufsstellen sind zu einem wichtigen Teil der internationalen Wachstumsstrategie von Asos geworden.

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