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AFP-Relaxnews
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
23.09.2022
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2 Minuten
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Das erste Magazin der Zukunft startet im Metaverse

Von
AFP-Relaxnews
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
23.09.2022

Lust auf Kultur im Herzen des Metaversums? Das verspricht das Red-Eye-Magazin, ein neues Medienangebot, das in den Welten des Web2 und des Web3 an den Start geht. Dieses Magazin der Zukunft ist über eine Website oder über das Spatial-Metaversum zugänglich und hat sich zum Ziel gesetzt, die Art und Weise, wie wir auf Informationen zugreifen, zu revolutionieren.


Das Metaversum ist voller Überraschungen, wie es scheint. Nach Modeschauen, Konzerten, Ausstellungen und sogar Hochzeiten hält nun auch der Journalismus Einzug in die virtuellen Welten. Gloria Maria Cappelletti, eine italienische Kreativdirektorin und Redakteurin, die sich auf Mode, Kunst und Technologie spezialisiert hat, ist jetzt Chefredakteurin von Red-Eye, dem ersten Magazin, das die Grenzen zwischen der realen und der virtuellen Welt verwischen will, wie Women's Wear Daily (WWD) berichtet.

Das soeben gestartete Magazin ist sowohl über eine Website als auch über einen Bereich im Spatial-Metaverse zugänglich. Wenig überraschend, befasst es sich mit eben diesen neuen virtuellen Welten, wobei der Schwerpunkt auf Mode, Beauty und Musik zu liegen scheint, wenn man die ersten auf der eher traditionellen Webplattform verfügbaren Rubriken betrachtet. Im Metaverse kann man durch verschiedene Räume navigieren, die sich auf einen bestimmten Artikel, einen Bericht oder eine Initiative konzentrieren, während die Web2-Version den Lesern die Möglichkeit bietet, eine Vielzahl von Artikeln und Interviews zu verschiedenen Themen zu entdecken. Tommy Hilfiger, der mehrere Projekte im Metaverse gestartet hat, gehört zu den ersten Designern, die von der Publikation interviewt werden.

Auch die Nutzerinnen und Nutzer sind aufgerufen, sich an der Entwicklung dieser neuen Art von Magazin zu beteiligen. "Ich möchte, dass das Projekt partizipatorisch ausgerichtet ist, was auch dem Grundgedanken der gesamten Metaverse-Erfahrung entspricht", so Gloria Maria Cappelletti gegenüber WWD.

Zu den ersten Themen, die in der Web3-Version behandelt werden, gehört eine Partnerschaft mit der Afro Fashion Week Milano, um die Ausstellung "Tracing Identities Through Fashion Photography" hervorzuheben, die man auf Spatial entdecken kann – nachdem man seinen Avatar erstellt und sich mit der Funktionsweise des Metaversums vertraut gemacht hat, versteht sich. Und genau das könnte sich als Stolperstein erweisen... Man braucht möglicherweise etwas Zeit, wenn man noch nicht mit diesen neuen virtuellen Welten vertraut ist, die, seien wir ehrlich, nicht immer für alle leicht zugänglich sind – auch nicht für ältere Nutzer. Das wurde bereits bei der ersten Metaverse Fashion Week deutlich.

Als Web2-Version will das Magazin, das noch in den Kinderschuhen steckt, den Lesern helfen, dieses sich in rasantem Tempo entwickelnde Universum besser zu verstehen.

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