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Felicia Enderes
Veröffentlicht am
03.10.2022
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Manolo Blahnik: E-Commerce-Boom und USA-Geschäft sorgen für Rekordjahr

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
03.10.2022

Nach seinem 50-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr meldet das Luxusschuh- und Accessoire-Unternehmen Manolo Blahnik für 2021 ein Rekordergebnis.

Manolo Blahnik


Am Freitag verkündete das Unternehmen einen Anstieg des Konzernumsatzes im Geschäftsjahr 2021 um 65 % auf 69,9 Millionen Euro und einen Anstieg des flächenbereinigten Umsatzes um 47 %. Die weltweiten E-Commerce-Umsätze wuchsen im Jahresvergleich dreistellig, was auf die hohe Nachfrage während der Lockdowns zu Beginn des Jahres zurückzuführen ist.

Der Konzern kehrte mit einem Gewinn vor Steuern von 6,5 Millionen Euro nach einem Verlust von 4,7 Millionen im Geschäftsjahr 2020 in die Gewinnzone zurück. Das EBITDA stieg von 0,5 Millionen auf 8,8 Millionen Euro.

Das Unternehmen berichtet, dass es ein starkes internationales Wachstum verzeichnen konnte und dass selbst die Schließung von Geschäften in einer Reihe von Schlüsselmärkten im ersten Quartal den Umsatz nicht daran hinderte, Rekordwerte zu erreichen.

Im Berichtszeitraum hat die Gruppe ihre Präsenz in den USA durch die Eröffnung eines Hauptgeschäftssitzes und einer neuen Flagship-Boutique in der Madison Avenue in New York sowie eines zweiten Geschäfts in East Hampton gefestigt. "Beide haben in ihrem Eröffnungsjahr ermutigende Umsätze erzielt", so das Unternehmen.

Die Marke hat außerdem eine Jubiläums-Kapselkollektion und ihr erstes virtuelles Erlebnis – The Manolo Blahnik Archives: A New Way of Walking – auf ihrer Website gelauncht. Beides wurden eigenen Angaben zufolge "auf der ganzen Welt unglaublich gut aufgenommen".

2022 konnte das Unternehmen darüber hinaus im Juli einen wichtigen Sieg in einem langwierigen Markenrechtsstreit in China erringen.

"Seit Ende des Jahres haben wir weiterhin große Fortschritte gemacht, mit außergewöhnlichen Verkaufszahlen und einem für das Unternehmen besonders bedeutsamen Sieg in dem langwierigen Rechtsstreit um die Nutzung der Marke in China, einem Markt, den wir in den kommenden Jahren hoffentlich weiter erschließen werden", sagte Kristina Blahnik, CEO des Unternehmens.

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